Website selber machen oder Agentur beauftragen?
Baukästen wie Wix oder Squarespace klingen verlockend. Aber wann lohnt sich eine professionelle Agentur wirklich? Die ehrliche Antwort.
Veröffentlicht am 10. März 2025 · NEON Agentur
Wix, Squarespace, Jimdo – überall Werbung für „Mach deine eigene Website in 30 Minuten". Kein Wunder, dass viele Unternehmer zunächst selbst Hand anlegen. Aber wann ist das sinnvoll, und wann kostet der DIY-Ansatz am Ende mehr als er spart? Wir beantworten das ehrlich.
Wann eine selbst gemachte Website ausreicht
Es gibt Situationen, in denen ein Baukasten wirklich genug ist: Sie testen eine Geschäftsidee, bevor Sie investieren. Sie betreiben ein Hobby-Projekt ohne kommerzielle Absicht. Oder Sie brauchen schlicht eine digitale Visitenkarte, die Ihre Adresse und Telefonnummer zeigt. In diesen Fällen ist ein selbst erstellter Auftritt absolut legitim – er ist schnell, kostet wenig und erfüllt seinen Zweck.
Warum Baukästen für echte Unternehmen oft scheitern
Das Problem beginnt, wenn Ihre Website mehr leisten soll als eine Visitenkarte. Kunden sollen Vertrauen fassen, Ihre Leistungen verstehen und Sie kontaktieren. Dafür braucht es ein durchdachtes Design, klare Strukturen und eine Sprache, die Ihre Zielgruppe anspricht.
Baukästen liefern Templates – und Templates sehen für den Laien gut aus, aber erfahrene Kunden erkennen sie sofort. Was noch schwerer wiegt: Die meisten selbst erstellten Websites sind schlecht für Google optimiert. Kein lokales SEO, keine saubere technische Struktur, keine Schema-Daten. Die Website existiert zwar – aber niemand findet sie.
Der unsichtbare Zeitaufwand
„Das mach ich mal schnell selbst" – diesen Satz hören wir oft. Und dann kommt die Realität: Die Auswahl des richtigen Templates dauert Stunden. Texte schreiben, Fotos bearbeiten, Farben abstimmen, das Kontaktformular einrichten, die mobile Ansicht reparieren. Was als 2-Stunden-Projekt beginnt, wird oft zu tagelanger Arbeit – Zeit, die Sie in Ihr eigentliches Geschäft hätten investieren können.
Was eine Agentur wirklich anders macht
Eine professionelle Agentur bringt nicht nur Design-Kompetenz mit – sie kennt die Psychologie hinter Conversion-optimierten Seiten. Welche Texte überzeugen? Wo muss der Call-to-Action sitzen? Wie viel Information ist zu viel? Diese Fragen sind das Ergebnis von Erfahrung mit Dutzenden von Projekten, nicht von Tutorial-Videos.
Außerdem kümmert sich eine Agentur um die technische Basis: schnelle Ladezeiten, SSL-Zertifikat, strukturierte Daten für Google, sauberer Code ohne aufgeblähte Plugins. Das sind Dinge, die im Hintergrund passieren – aber entscheidend dafür sind, ob Google Ihre Seite als vertrauenswürdig einstuft.
Die Kostenfrage: Selbst machen ist nicht kostenlos
Viele rechnen: Baukasten = 20 € / Monat. Agentur = 79 € / Monat. Das macht 59 € Unterschied. Was die meisten dabei vergessen: Ihre Zeit hat einen Wert. Wenn Sie als Unternehmer 3 Stunden pro Woche mit Ihrer Website verbringen statt mit Ihrem Kerngeschäft, rechnen Sie das mal über ein Jahr durch.
Unser Fazit: Ehrlich und klar
Selbst machen kann sinnvoll sein – am Anfang, im Test, mit begrenztem Budget. Aber für ein Unternehmen, das Kunden über seine Website gewinnen will, lohnt sich die professionelle Lösung fast immer. Nicht wegen des Designs. Sondern weil eine gute Website Aufträge bringt – und eine schlechte nicht.
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